Tag der Wärme: Gemeinsam über Gemeindegrenzen hinaus

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Am 09. Oktober 2026 fand im Bürgerhaus Putzbrunn der „Tag der Wärme“ der ARGE Geothermie & Wärmewende statt. Die acht beteiligten Kommunen informierten gemeinsam mit dem Landkreis München und der Energieagentur Ebersberg-München über Fragen rund um die zukünftige Wärmeversorgung. Für Bürgerinnen und Bürger bot die Veranstaltung die Gelegenheit, sich aus erster Hand über Möglichkeiten für das eigene Gebäude zu informieren und mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen.

Das abwechslungsreiche Vortragsprogramm beleuchtete dabei unterschiedliche Seiten der Wärmewende: Zum Auftakt ging es um die Zusammenhänge von Energie- und Wärmewende. Anschließend wurden Möglichkeiten gemeinsamer Wärmeversorgung über Nah- und Fernwärmenetze sowie die Rolle der Geothermie betrachtet. Weitere Vorträge widmeten sich der Wärmepumpe, den aktuellen gesetzlichen Anforderungen, der energetischen Sanierung und den derzeitigen Fördermöglichkeiten. Ergänzt wurde das Programm durch Expertentische regionaler Handwerksbetriebe und Energieberater, an denen konkrete Fragen zu Technik, Kosten und Förderungen besprochen werden konnten.

Für die acht Kommunen war der Tag zugleich eine Gelegenheit, die Ergebnisse ihrer gemeinsamen kommunalen Wärmeplanung vorzustellen. Die Planung bildet eine wichtige Grundlage, um die zukünftige Wärmeversorgung vor Ort weiterzuentwickeln. Sie zeigt unter anderem, wo unterschiedliche Formen der Wärmeversorgung grundsätzlich denkbar sind und wo weitere Untersuchungen sinnvoll sein können.

Ein wesentlicher Gedanke der ARGE geht dabei über die einzelne Gemeinde hinaus: Wärmeversorgung macht nicht an Gemeindegrenzen halt. Deshalb sollen auch künftig Potenziale gemeinsam betrachtet und dort interkommunale Lösungen geprüft werden, wo sich daraus Vorteile ergeben können. Das betrifft insbesondere größere Wärmequellen und mögliche Wärmenetze, aber auch den Austausch von Erfahrungen und die gemeinsame Entwicklung von Projekten.

Der „Tag der Wärme“ hat damit nicht nur konkrete Informationen für die eigene Heizung und Sanierung vermittelt, sondern auch den gemeinsamen Ansatz der ARGE sichtbar gemacht: Die Wärmewende soll nicht ausschließlich innerhalb einzelner Gemeindegrenzen gedacht werden. Indem die acht Kommunen ihre Kräfte bündeln und gemeinsam nach Möglichkeiten suchen, können auch Potenziale in den Blick genommen werden, die für eine einzelne Gemeinde allein nur schwer zu erschließen wären.