Kindertagesbetreuung ab dem 11. Januar 2021

Aufgrund der nach wie vor hohen Infektionszahlen wurde in der Bund-Länderkonferenz beschlossen, den aktuellen Lockdown vorerst bis zum 31. Januar 2021 zu verlängern. Am 6. Januar 2021 wurde in Bayern vom Ministerrat beschlossen, u.a. auch die Kindertageseinrichtungen weiterhin geschlossen zu halten, wobei – wie bislang auch – eine Notbetreuung zulässig bleibt.

Die Regelungen, die bereits seit dem 16. Dezember 2020 in den Kindertageseinrichtungen gelten, finden auch nach dem 10. Januar 2021 weiterhin bis 31. Januar 2021 unverändert Anwendung.

Das bedeutet konkret:
Der Betrieb von Kindertageseinrichtungen bleibt grundsätzlich weiterhin untersagt. Die Aufrechterhaltung eines Notbetriebs ist in den Kindertageseinrichtungen, für Kinder für folgende Personengruppen zulässig:

  • Kinder, deren Eltern die Betreuung nicht auf andere Weise sicherstellen können, insbesondere, wenn sie ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen müssen,
  • Kinder, deren Betreuung zur Sicherstellung des Kindeswohls von den zuständigen Jugendämtern angeordnet worden ist,
  • Kinder, deren Eltern Anspruch auf Hilfen zur Erziehung nach den §§ 27 ff. SGB VIII haben,
  • Kinder mit Behinderung und Kinder, die von wesentlicher Behinderung bedroht sind.

Grundsätzlich ist es zwar so, dass private Zusammenkünfte ab Montag, den 11. Januar 2021, nur noch im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet sind. Abweichend davon ist allerdings die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung für Kinder unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften zulässig, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst. Damit erhalten Sie eine Alternative zur Notbetreuung.

Wir möchten an Sie als Eltern appellieren, die Notbetreuung nur dann in Anspruch zu nehmen, wenn eine Kinderbetreuung im häuslichen Umfeld nicht sichergestellt werden kann. Uns ist bewusst, dass wir Ihnen weiterhin viel abverlangen. Es geht jedoch darum, die Infektionszahlen nicht weiter in die Höhe zu treiben.

Wir bedanken uns sehr herzlich für Ihr Verständnis.